Die Angebote der Hospizbewegung sind vielfältig. Hier erhalten Sie einen Überblick wer sich an uns wenden kann:
Bitte informieren Sie sich unter den einzelnen Themenbereichen ausführlicher.
Vorbereitungskurse Sterbebegleitung
Jährlich bietet unser Verein Seminare zur Befähigung ehrenamtlicher BegleiterInnen an. Zur Zeit läuft der 7. Kurs. In bisher 6 Kursen wurden 51 BegleiterInnen auf ihre Aufgabe vorbereitet. 30 BegleiterInnen stehen 2008 dem Verein zur Verfügung.
Der nächste Kurs beginnt im Frühjahr 2009. Die aktuelle Ausschreibung finden Sie unter Aktuelles / Termine. Diese Kurse laufen über ca. 10 Monate (Frühjahr bis Herbst), beginnen mit einem Wochenende und enden mit einem Wochenende. Dazwischen sind wöchentlich Themenabende, Supervision, Fortbildung und ein 6-monatiges Praktikum (durchschnittlich ein 3 Stundentermin je Woche).
Der Kurs hat folgende Inhalte:
Setzen Sie sich mit uns in Verbindung. In einem Vorgespräch können weitere Informationen ausgetauscht werden.
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Unsere ehrenamtlichen MitarbeiterInnen werden parallel zu Ihren Einsätzen fachlich begleitet und erhalten regelmäßig Supervision und Fortbildung. Institutionen und MitarbeiterInnen pflegerischer, medizinischer und auch pädagogischer Arbeitsbereiche können Vorträge und Fortbildungen bei uns anfragen.
Die Hospizbewegung Oldesloe u.U. e.V. bietet seit 2005 die Möglichkeit der ambulanten palliativen Beratung an. Dieses Angebot richtet sich an schwerstkranke Menschen, die zuhause gepflegt und betreut werden, und deren Angehörige.
Das Ziel der palliativen Beratung ist es, diesen schwerstkranken Menschen in all ihren individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden, um ihnen in ihrer gewohnten Umgebung die bestmögliche Lebensqualität auch an ihrem Lebensende zu ermöglichen.
Was bedeutet „palliativ?“ Palliativ leitet sich vom lateinischen Wort „pallium“ = „Mantel“ ab und meint in Begriffen wie Palliativpflege und –medizin die „allumfassende“ Versorgung und Pflege von schwerkranken und sterbenden Menschen und geht auf die physischen, die psychischen, sozialen und spirituellen Bedürfnisse ein, die bei jedem Menschen individuell zu achten sind.
Wie sieht die ambulante palliative Beratung „in der Praxis“ aus und wer macht sie? Der Hospizverein Oldesloe arbeitet mit mir, Brigitte Prieske, als examinierter Krankenschwester mit der Zusatzqualifikation in „Palliativ-Care“, zusammen. Seit 23 Jahren arbeite ich in der Krankenpflege und habe in dieser Zeit vorwiegend auf internistischen Stationen und zuletzt 4 Jahre auf einer onkologischen Station gearbeitet. Seit 2005 arbeite ich nun in einem stationären Hospiz in Hamburg. Durch meine langjährige Berufserfahrung in der Krankenpflege und durch mein erworbenes Fachwissen kann ich in der ambulanten Beratung den Hausarzt, den ambulanten Pflegedienst und die Angehörigen unterstützen in auftretenden Fragen zur Schmerztherapie, Symptomen des Kranken wie Übelkeit und Erbrechen, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, allgemeine Schwäche, Angst, Depression, Atemnot, Verdauungsprobleme und Hautprobleme. Darüberhinaus kann ich den Kontakt zu unseren ehrenamtlichen BegleiterInnen herstellen, die den kranken Menschen begleiten oder auch die oft überforderten Angehörige durch regelmässige Besuche und/oder Gespräche entlasten, falls die Familie dies wünscht.
Sie können über den Hospizverein Kontakt zu mir aufnehmen. Ich besuche sie gerne zuhause. Es entstehen für sie keine zusätzlichen Kosten.
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Trauerbegleitung in Bad Oldesloe
– Lebenszyklus-Modell
Die Basis für die Trauerarbeit unseres Vereins ist das Lebenszyklus-Modell. Dieses Modell baut auf der Tatsache auf, dass unser Leben, wie in der Natur, in immer wiedererlebbaren Abschnitten verläuft. Frühling, Sommer, Herbst und Winter stehen für Zyklen, die wir auch als Menschen erleben. So wie wir uns beispielsweise im Sommer nach außen hin öffnen, ziehen wir uns im Winter zurück. Trauer macht dabei genauso wie Freude einen Teil unseres Lebens aus. Nach schwerwiegendem Verlust durch Tod, Scheidung, Trennung, Wohnortwechsel oder Arbeitsplatzverlust haben wir alle schon einmal die mit Trauer verbundenen Gefühle, wie Hilflosigkeit, Leere oder Resignation empfunden. Abschied und Neubeginn, Werden und Vergehen sind so ständige Begleiter in unserem Leben. Wir können lernen damit umzugehen, Ausdrucksweisen für sie zu finden und an den Erfahrungen zu wachsen. Der Jahreslauf der Natur hilft uns zu erkennen, dass wir Teil eines Ganzen sind und ebenso fähig sind mit diesen Zyklen zu leben und uns zu wandeln.
– „Zeit der Trauer“ Gruppenangebot
Von Oktober 2008 bis März 2009 wird es an sieben Abenden die Möglichkeit geben, an einer geschlossene Gruppe teilzunehmen. Jede TeilnehmerIn kann gemeinsam mit den anderen Gruppenmitgliedern ihren persönlichen Trauerweg gehen und gestalten. Die Zeit ist bewusst ausgewählt. Im Herbst können die Trauernden Bilanz ziehen und sind mit ihrem Trauerthema in der Gruppe über die dunkle Zeit des Jahres gut aufgehoben. Die für viele Trauernde schwierige Weihnachtszeit und der Jahreswechsel werden begleitet. Zu Jahresbeginn kann die wieder Licht bringende Frühjahrszeit helfen Visionen für einen Neubeginn ohne den Verstorbenen zu entwickeln. Die Erfahrung der Einbindung in den Jahreslauf kann den Trauernden die Gewissheit und die Hoffnung geben, dass Trauer Zeit braucht, sich aber auch verändert und verwandelt. So wie es die Natur uns vorlebt, können auch wir uns als Teil des Ganzen erleben. Durch Gespräche, Übungen, Symbole und Rituale geben wir der Trauer eine ihr würdige Gestalt. Folgende weitere Angebote können einzeln oder ergänzend genutzt werden:
– Einzelbegleitungen: nach Terminabsprache, Tel: 04531-800750
– Trauerbegleitung am Friedhof
Termine erfahren Sie über Presse, Aushang, Schaukasten am Friedhof oder im Hospizbüro,
Tel: 04531 / 800750. Bei Bedarf stellen wir den Kontakt zu den Kirchen und ihren SeelsorgerInnen oder zu therapeutischen Einrichtungen her.
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